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Der Dispositionskredit beim Geschäftskonto

Es kommt immer wieder vor, dass das eigene Unternehmen schnell zusätzliches Geld benötigt, welches jedoch nur kurzfristig zur Verfügung stehen muss. In solchen Fällen kann es ratsam sein, nicht erst in aufwendige Kreditverhandlungen mit den Banken zu treten, sondern einfach den bereits bereitgestellten Dispokredit zu nutzen. Er wird in aller Regel direkt bei der Kontoeröffnung genehmigt und bedarf daher keiner weiteren Zustimmung durch die Bank.

Der Dispositionskredit im Detail

ScheineBei einem Dispokredit handelt es sich um einen Kredit, der fest mit dem Geschäftskonto verbunden ist. Er erlaubt die Überziehung des Kontos bis zu einem im Vorfeld festgelegten Kreditlimit. Das Limit legt stets die Bank fest und richtet sich nach den Geldeingängen, die für das Konto verzeichnet werden. Wird der Dispo in Anspruch genommen, fallen Sollzinsen an. Jedoch stets nur für die tatsächlich in Anspruch genommene Summe. Ruht der Kredit und wird aus diesem kein Geld entnommen, fallen auch keine Sollzinsen und somit Gebühren an.

Tipp: So bekommen Sie ein kostenloses Geschäftskonto.

Sollten Sie mehr Geld in Anspruch nehmen, als der Dispo bereithält, dann werden zusätzliche Überziehungszinsen fällig. Hier kommt es immer auf die Bank darauf an, in welchem Umfang sie die zusätzliche Überziehung toleriert und welche Gebühren dafür erhoben werden.

Generell ist die Nutzung des Dispokredites recht teuer. Die Sollzinsen schwanken von Bank zu Bank und richten sich nach dem aktuellen Zinssatz, den der Finanzmarkt vorgibt.

Zahlen und Fakten

Momentan schwankt der Sollzins beim Dispo zwischen 10 und 18 Prozent. Viel Geld, welches mit Bedacht ausgegeben werden sollte. Einige Direktbanken bieten auch einen etwas günstigeren Sollzins an. Hier lohnt es wieder, genau zu vergleichen.

Der Unterschied zwischen einem Dispositionskredit und einer geduldeten Überziehung

Eine geduldete Überziehung geht über den Dispokredit hinaus. Nehmen Sie als Kunde also nicht nur den vollen Dispokredit in Anspruch, sondern darüber hinaus auch weitere finanzielle Mittel, dann überziehen Sie ihr Konto. Diese Überziehung kann von der Bank geduldet werden. Die Bank muss dies aber nicht tun.

Für diese geduldete Überziehung sind sehr hohe Sollzinsen fällig. Sie liegen noch einmal deutlich über den Sollzinsen, die für einen Dispokredit veranschlagt werden und können durchaus einmal bei 20 Prozent liegen. Sollten Sie davon Gebrauch machen, dann bedenken Sie bitte immer die hohen Kosten, die für Sie entstehen. Vielleicht wäre es in diesem Zusammenhang besser, einen kleinen Kredit aufzunehmen, der das benötigte Geld auch zur Verfügung stellen kann. Jedoch zu einem deutlich angenehmeren Zinssatz.

Die Voraussetzungen für einen Dispokredit

Die Banken gewähren nur dann einen Dispokredit, wenn Sie regelmäßige Einnahmen auf dem Geschäftskonto vorweisen können. Zudem könnte ihre Bonität entscheidend sein. Viele Banken schauen genau, wie gut Sie diesbezüglich aufgestellt sind und orientieren sich bei ihrer Entscheidung der Vergabe von einem Dispokredit daran.

Zudem fällt ins Gewicht, ob Sie als Kleinunternehmer, Freiberufler oder als Großunternehmer tätig sind. Je unsicherer Ihre wirtschaftliche Situation ist, umso kleiner fallen die Chancen für einen Dispokredit aus.

Gleiches gilt für die geduldete Überziehung. Als Kleinunternehmer oder gar Freiberufler wird Ihnen die Bank da nur schwer entgegen kommen und Ihnen diese Freiheit einräumen. Vielmehr werden Sie genau schauen müssen, dass ihr Konto sich stets im positiven Bereich bewegt, damit es zu keinen Rücklastschriften kommt.